Impfmöglichkeiten schaffen, jetzt!

Seit mehr als 1,5 Jahren hat die Coronapandemie die Welt im Griff. Zwar schwanken die Infektionszahlen, allerdings steigen diese wieder an. In Deutschland verzeichnen wir täglich einen neuen Rekord an Neuinfektionen. Viele Menschen begegnen sich nun wieder in Innenräumen, hierbei könnte es leicht zu einer Infektion kommen.

In der Zwischenzeit haben sich in Deutschland über 50 Mio. Menschen doppelt gegen das Coronavirus geimpft. Dies wurde durch die Impfzentren, Hausärzte und mobile Impfteams geleistet. Die Impfzentren wurden vor einigen Monaten geschlossen, auch in Lörrach.

Mit der Zeit lässt der Impfschutz nach. Wie lange der Effekt anhält, hängt von vielen Faktoren ab, darunter Art der Impfung, Immunreaktion und Lebensalter. Daten aus Großbritannien und Israel zeigen, dass der Impfschutz bei Älteren stärker schwindet. Ferner hatte eine britische Studie ergeben, dass die Wahrscheinlichkeit, trotz Impfung zu erkranken, größer wird, je länger die Immunisierung zurückliegt.

Durch die steigenden Infektionszahlen und den bekannten Studien wird das Thema einer Auffrischungsimpfung (einer dritten Impfung) – der sogenannten „Booster-Impfung“ – immer wieder medial diskutiert. Als Auffrischungsvakzine wird der mRNA-Impfstoff von BionTech verabreicht.

Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt allen Menschen über 70 Jahre, das Bundesgesundheitsministerium allen, deren 2ten Impfung länger als 6 Monate zurückliegt oder über 60 Jahre alt sind, die Booster-Impfung wahrzunehmen.

Vor einigen Monaten wurde das Impfzentrum in Lörrach geschlossen, nun werden teilweise mobile Impfteams für erste, zweite und dritt Impfung angeboten. Des Weiteren impfen Hausärzte weiterhin.

Die Hausärzte sind keine Impfzentren. Wir brauchen viele Impfmöglichkeiten, wie zu Beginn dieses Jahr, leider finden wir keine Informationen, ob eine Wiederaufnahme eines Kreisimpfzentrums geplant ist, oder den Plan der mobilen Impfteams. Wir, die SPD Grenzach-Wyhlen, hoffen sehr, dass schnellstmöglich Informationen bezüglich den Booster-Impfungen im Landkreis Lörrach veröffentlicht werden. Wünschenswert wären kleine verteilte Impfzentren in den großen Kreisstädten unseres Landkreises. Ebenso wäre eine Impfkampagne – wie zu Beginn dieses Jahr – hilfreich, dadurch könnten die Impftermine besser kommuniziert werden und es gäbe eine Anlaufstelle für alle.

Pressenachweis: Badische Zeitung

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